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Kerbholz

Das Kölner Label Kerbholz klopft mit seiner ganz eigenen Maserung auf das verwucherte Holz des Mode- und Schmuckmarktes. Das Ergebnis: Produkte, die aus dem kostbaren Holz andersdenkender Designer geschnitzt sind und die mit Verantwortungsbewusstsein, Trendgespür und viel Kreativität ein vertrautes Material in eine ganz neue Richtung wachsen lassen. Weiterlesen

Uhr und Sonnenbrille aus Holz = Kerbholz

Köln: Stadt des Karnevals, des Doms und des Kölsch. Doch die Millionen-Metropole am Rhein ist mehr als das: sie ist eine der ältesten Städte unseres Landes. Gegründet wurde sie 50 n. Chr. von den Römern. Und was fällt uns bei den Römern ein? Genau! Eine Menge Steine. Doch weil Köln auch als Stadt der Offenheit und Toleranz gilt, ist es nicht verwunderlich, dass das Label Kerbholz von hier aus den Schmuck- und Accessoiresmarkt erobert hat. Und das nicht mit römischem Urgestein, sondern mit einem Material, das noch älter ist als Köln selbst: Holz. Auf einer Rucksackreise durch Mexiko entdeckten Matthias Köppe und Moritz Blees im Jahr 2011 die Liebe zu dem nachwachsenden Rohstoff. Kein Wunder, denn gerade in den lateinamerikanischen Staaten ist Holz ein kostbares Gut. Wo man sich hauptsächlich dessen bedient, was die Natur dem Menschen schenkt, entstehen einzigartige Produkte. Besonders die Fülle an Holzschmuck auf den Indiomärkten in Mexiko begeisterte Köppe und Blees und ließ eine Idee sprießen, die sich heute als ausgewachsenes Trendlabel zeigt. Kerbholz entwirft Brillen und Uhren aus Holz, die alles Dagewesene überragen. Bei den Entwürfen stimmt einfach alles: von der Auswahl der verschiedenen kostbaren Holzarten bis hin zu den Formen und Designs der Uhren und Brillen.

Kerbholz: finde die perfekte Sonnenbrille aus Holz

Dürfen wir vorstellen: Leopold, Martha, Hermann, Albert und Alfons. Nein, das ist nicht die Familie der Gründer von Kerbholz; das sind die Namen der stylishen Brillenmodelle des Labels. Doch ein bisschen Familiengefühl schwingt schon mit, denn die Idee von Matthias und Moritz ist erst durch die Tatkräftige Unterstützung ihrer Freunde Adrian und Nils zur Marke Kerbholz geworden. Und was sind Freunde anderes, als die Familie, die wir selbst wählen!? Apropos wählen und Freunde: wir warnen dich bereits jetzt, dass die Wahl deiner Kerbholz Brille dir gar nicht so leicht fallen wird. Denn jedes der Modelle ist so rundum perfekt gestaltet, dass sie dir alle ganz schnell ans Herz wachsen werden. Und beim Stichwort „wachsen“ wären wir auch schon beim Holz, aus dem die Kerbholz Sonnenbrillen geschnitzt sind:
Weißbirke, Ebenholz oder Walnussholz stammen zu weiten Teilen aus Asien und Afrika. Dabei achtet das Kerbholz-Team aber penibel darauf, keine gefährdeten Holzarten einzusetzen. Zudem ist das Label Teil des Prima Klima e.V. und pflegt sogar ein ganz eigenes Nachhaltigkeits-Projekt: das Kerbholz Mischwald Aufforstungsprojekt in Zusammenarbeit mit den Bewohnern von San Juan Del Sur in Nicaragua.

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Der Name Kerbholz stammt übrigens von hölzernen Schuldscheinen aus dem Mittelalter, die nannte man „Kerbhölzer“. Und damit schlägt das Label dann doch den Boden zu seiner Heimatstadt Köln, die im Mittelalter um den berühmten Dom bereichert wurde. Doch Geschichte hin oder her: ganz aktuell bekommst du in deinem BUTIQ Online Shop die schönsten Sonnenbrillen des Labels! Dein Klick für mehr Durchblick! 

Interview mit Matthias Köppe von Kerbholz

Wie würdest Du Dein Produkt beschreiben? Was produzierst Du?

Antwort: Wir produzieren Accessoires aus nachhaltigen Materialien mit Fokus auf ein zeitloses Design.

Wann hast Du damit angefangen? Wann hast Du gegründet?

Antwort: Tatsächlich haben wir noch im Studium damit angefangen und als KERBHOLZ immer größer wurde, wurde es zu unserem Beruf.

Wie kam es dazu?

Antwort: Die Geschichte von Kerbholz beginnt 2011 mit einer Reise: Moritz und ich hatten ein paar Monate Zeit zwischen den Semestern und sind nach Mexiko geflogen. Auf unserer Reise durch Zentralamerika haben wir neue Länder, neue Leute und ein neues Material kennengelernt, das wir eigentlich schon zu kennen geglaubt hatten: Holz. Überall ist es uns begegnet, in allen Formen und Farben: Als Boot, als Hütte, als Besteck und als Schmuck auf den Indiomärkten. Wir haben uns sofort in das zeitlose, natürliche und stets warm und organisch wirkende Material verliebt und waren überzeugt: Das Potential von Holz für die Mode war längst nicht ausgeschöpft. Zurück in Deutschland haben wir unseren Freunden von der Idee erzählt, und nach langen Diskussionsabenden, viel Rotwein und noch mehr Herzblut, entstanden schließlich die ersten Holz Sonnenbrillen und Holzuhren von Kerbholz. Seitdem wird die Kerbholz Idee stetig weiterentwickelt und auf andere nachhaltige Materialien wie Baumwoll-Acetat und Schieferstein übertragen.

Hattest du ursprünglich andere Pläne? Was hättest Du gemacht, wenn Dein Plan nicht aufgegangen wäre?

Antwort: Eigentlich wollte ich mich schon immer selbständig machen, oder in einem Startup arbeiten, von daher sind meine Pläne glücklicherweise aufgegangen.

Was ist das besondere an deinem Produkt?

Antwort: Ganz klar, die natürlichen Materialien, wie Holz und Schiefer. Durch die unterschiedliche Beschaffenheit und Maserung, machen sie jedes Produkt zu einem Unikat.

Verwendest Du irgendwelche besonderen Zutaten/Inhaltsstoffe/Materialien für deine Produkte??

Antwort: Wir arbeiten mit nachhaltigen Materialien, anbei unsere Auflistung: Holz Die von uns verwendeten Hölzer stammen zu großen Teilen aus zertifizierter Forstwirtschaft. Eines schönen Tages werden auch wir ein Zertifikat haben - aber so einfach ist das leider mal wieder alles nicht. Behandelt wird das Holz dann mit Hartwachsöl-Mischungen und kann zum Erhalt seiner natürlichen Farbe und Widerstandsfähigkeit selbst mit Resinax oder Bienenwachs gepflegt werden. Acetat Generelle Holzabfälle wie Rinde und Pflanzenreste, sowie Restfasern an den Baumwollsamen, die zu kurz für die Nutzung als Textilfasern sind, werden in ihre kleinsten Bestandteile zerschreddert. Diese kleinsten Bestandteile sind die Cellulosefasern, aus denen mit Hilfe von Essig die Cellulose gelöst und anschließend zu Platten gegossen wird. Cellulose ist eines der bedeutendsten nachwachsenden Rohstoffe und obwohl das Celluloseacetat sehr hitze-, licht- und wetterbeständig ist, kann es durch Schimmelpilze, Bakterien und auch Termiten zu Kohlenstoffdioxid, Wasser, Sauerstoff und Humus kompostiert werden. Tolles Zeug. Schiefer Schiefer ist ein Sammelbegriff für unterschiedliche dünn gefaltete Sedimentgesteine. Ihr gemeinsames Merkmal ist die ausgezeichnete Spaltbarkeit entlang paralleler Flächen, sogenannter Schieferungsflächen, die durch Verschiebung der Erdplatten entstanden sind. Traditionell wurde Schiefer im Hausbau für Dächer und stark beanspruchte Wände verwendet. Wir haben den Schiefer aufgrund seiner einmaligen Textur und Haptik für uns entdeckt und verarbeiten dünne Furniere als Schichten auf unserer Sonnenbrillenkollektion.

Welches Deiner Produkte ist Dein persönliches Lieblingsprodukt?

Antwort: Berthold Walnuss!

Welches Deiner Produkte wird von den Kunden am besten angenommen?

Antwort: Walter Concrete Grey und Hilde Walnuss Slate Blue.

Was ist das Faszinierende an deinem Beruf?

Antwort: Die Ständige Abwechslung und Unvorhersehbarkeit.

Was ist Dir als Unternehmer besonders wichtig?

Antwort: Das sich alle im Team wohl fühlen.

Welche Leidenschaft hast du neben deinem Job?

Antwort: Alle Sportarten, die sich draußen in der Natur abspielen. Paragliding, Kitesurfen und Wellenreiten.

Mit wem würdest du gerne mal ein Glas Gin trinken? Und warum?

Antwort: Mit Graf Guido Monzino, einem italienischer Bergsteiger und Forscher. Er wohnte in der Villa Balbianello am Comersee, einem der wohl schönsten Flecken auf dieser Erde. Zudem hat er sein Leben ziemlich außerordentlichen Expeditionen gewidmet.

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